Wie mein Blog wurde, was er ist: von der Trotzphase zu familienübergreifenden Themen

Wie wurde mein Blog zu dem, was er heute ist?

Ursprünglich wollte ich als Mama und Erzieherin über meine Erfahrungen in meiner Schwangerschaft und über die Entwicklung meines Sohnes nur auf Facebook und auf Instagram schreiben, um Müttern ein Stück weit den Druck zu nehmen, den sie in der heutigen Gesellschaft spüren.

Doch schnell kamen familienübergreifende Themen, Tabuthemen und meine Brustkrebserkrankung dazu und machten meinen Blog zu dem, was er heute ist.

Aber sieh selbst, mit welchen Artikeln ich begann und welche es bis heute gibt:

Doch wer bin ich eigentlich?

Hier ein paar Fakten zu mir:

  1. DDR: ich bin die ersten 10 Jahre meines Lebens als Einzelkind auf einem 2133 Einwohnerdorf namens Mihla in Thüringen aufgewachsen
  1. als Kind war ich “typisch Jungs” – ich liebte es mit Matchbox – Autos zu spielen, auf Bäume zu klettern und mit den Jungs Fußball zu spielen (du kannst dir vorstellen wie genial ich es finde, dass ich einen Sohn habe)
  2. Mathe ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln: Zum Glück musste ich als Erzieherin nur bis 25 zählen
  3. Auf dem Gymnasium war ich auf einem musisch – künstlerischen Zweig, obwohl ich nicht zeichnen konnte und bis heute auch nicht kann. Bei Zeichnungen habe ich immer daneben geschrieben, was es sein sollte.
  4. Ich liebte es in der Schulzeit im Chor zu singen , kann aber keine Noten lesen
  5. Jahrelang spielte ich beim THSV Eisenach Handball – musste aber aufgrund meines Asthmas aufhören zu spielen
  6. Eine Woche vor und eine Woche nach dem Amoklauf war ich am Gutenberg – Gymnasium (26.04.2002) in Erfurt und schrieb sogar einen Bericht darüber
  7. Recht war mein Lieblingsfach in der Ausbildung, vor allem der Teil, wo es um das Familienrecht und die Rechte der Kinder ging (ach Paragraphen auswendig lernen macht schon Spaß…)
  8. Meine erste Ausbildung zur Sozialassistentin begann ich auf einer Waldorfschule in Kassel. 

9. In meinem Praktikum in Essen an einer Waldorfgrundschule habe ich Tellerdrehen, von einem besonderen Kind, gelernt

10. Meine Ausbildung als Erzieherin finanzierte ich mir in den Oster- und Sommerferien als Kinder- und Jugendreiseleiterin in Spanien

11. Ich war schon einmal hinter Gittern – beim Praktikum in der JVA Frankfurt III: dort gibt es einen internen Kindergarten.

12. Ich wollte schon immer den Jüngsten in unserer Gesellschaft eine Stimme geben und setze mich für diese ein

13. Das r in meinem Namen steht für rebellisch – das p für provokativ und h für hinterfragend hat man halt vergessen (diese Buchstaben hat mein Sohn in seinem Zweitnamen)

Der Anfang

Wenn du mir schon länger auf meinem Blog folgst und meine Beiträge liest, kannst du dich vielleicht noch an den Anfang erinnern.

Am 30.07.2018 folgte mit den 5 Bedürfnisse einer Mutter und den 6 Tipps mit Kindern ohne Stress den Tag zu beginnen meine beiden ersten Blogeinträge und damit die Gründung meines Blogs.

Weisst du, wie ein Eisberg aussieht?

Ca. ein Siebtel eines Eisberges befindet sich über der Wasseroberfläche und ist somit „die Spitze des Eisberges“.

Der größte Teil, welcher sich unter der Wasseroberfläche befindet, ist unsichtbar und daher eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Welche auch dem Passagierschiff „Titanic“ bei ihrem Untergang im Nordatlantik am 15. April 1912 zum Verhängnis wurde.

Doch was hat ein Eisberg mit unserer Kommunikation gemeinsam?

Dieses kannst du in einem meiner Lieblingsartikel: miteinander reden, den ich direkt einen Tag später (31.07.2018) geschrieben und veröffentlicht habe, nachlesen.

Nach den nächsten 3 Artikeln Zeit nur für mich, Wut bei Kindern und die ersten Lebensjahre folgten die ersten Gastartikel auf meinem Blog.

Die ersten Gastartikel auf meinem Blog

  • Marita Strubelt machte mit dem Gastartikel „Patchworkfamilie“ direkt weiter. Falls du noch mehr zu diesem Thema lesen möchtest, kann ich dir sowohl ihren Blog Patchwork auf Augenhöhe als auch ihr Buch (ich lese es übrigens gerade selbst) Patchwork Power! empfehlen.
  • Weiter ging es mit einem sehr emotionalen Tabuthema:   Umso dankbarer bin ich für diesen Gastartikel einer anonymen (denn auch das ist möglich) Mama.
  • Als alleinerziehende Mama ist es prinzipiell anders. Doch kommt dann das eigene Kind als Frühchen auf die Welt – stellt sich die Frage: wie geht es weiter? Geht es überhaupt weiter?
  • „In Deutschland steht die seelische Misshandlung Schutzbefohlener unter Strafe, die seelische Misshandlung anderer Kinder aber nicht. Ich bin eine vom Kind verlassene Mutter, bzw. wir sind verlassene Eltern. Die Höchststrafe für Eltern, wenn das Kind alles daran setzt von den Eltern fortzukommen.“
  • Natalia Pérez González​ ist Referentin für Mehrsprachigkeit, Sprachberaterin und Elternbegleiterin. Ursprünglich kommt sie aus Chile und lebt seit 18 Jahren in Deutschland.
  • in einem sehr emotionalen Artikel erzählt Petra Poth über Depressionen und ihren Weg mit der Kunst – (m)ein Weg zurück ins Leben
Berliner Mauer
  • Was ist ein Familienpate? Was macht dieser Mensch in der eigenen Familie? Und wie geht es jemanden, der einen Familienpaten in der Familie hat? Diese Fragen beantwortet eine Mama, welche anonym bleiben möchte in dem sehr ehrlichen Gastartikel Familienpate
  • Und zu guter Letzt hat mir Daniela Klein ein Interview zu ihrem Herzensthema: Trauerbegleitung von Sternenkind-Eltern gegeben

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Eigentlich hatten mein Ex – Mann (der Vater meines Sohnes) und ich uns darauf geeinigt, dass unser Sohn erst mit 4 Jahren in den Kindergarten gehen würde.

Doch dann kam im Sommer 2018 sein 3. Geburtstag und er begann mit den eingeladenen 3 Kindern zu spielen, Spaß daran zu haben und löcherte uns ab dem darauffolgenden Tag mit der Frage, wann er denn in den Kindergarten gehen könnte.

Verdammt, ich wollte das doch noch gar nicht!

Doch er ließ nicht locker und fragte täglich. So dass mein Mann mit ihm in den Kindergarten ging und ein Vorgespräch führte, welches er mir dann am Mittag per Telefonat mitteilte. Und auch direkt meinte, dass unser Sohn gar nicht mehr gehen wollte. Plötzlich fühlte sich das für mich stimmig und richtig an. Und ab dem Zeitpunkt wollte auch ich, dass er geht.

Doch aufgrund der vielen Anmeldungen und dem neuen Gesetz, dass sie Kinder ab dem 2. Geburtstag aufnehmen müssen, bekamen wir die Rückmeldung, dass es vor April 2019 nichts werden wird. Darauf stellte ich mich ein.

Und zerbrach mir den Kopf:

Wie würde die Eingewöhnung laufen?

Wie würden die Erzieher reagieren, wenn sie erfahren würden, dass wir bedürfnisorientiert leben?

Wie wäre ihre Reaktion, wenn mein Kind anfangen würde zu weinen?

Kann ich loslassen und fremden Menschen mein Kind anvertrauen?

Und was mache ich, wenn mir mein Kind nach der Kita weder antwortet noch kooperieren kann?

Als hätten sie dieses gehört, klingelte am 1.11.2018 14:26 Uhr mein Handy und mein Mann teilte mir mit, dass wir ab dem jetzigen Zeitpunkt einen Kindergartenplatz haben und am Montag, in drei Tagen, die Eingewöhnung beginnen würde.  Oh mein Gott (nein, ich bin nicht kirchlich aber gläubig)!

Meine Gedanken drehten sich im Kreis: Freude, Hoffnung, Angst, Unsicherheit.

Doch dann kam alles anders als gedacht.

Die Entwicklung eines Kindes

Machst du dir über bestimmte Situationen / Phasen in der Entwicklung deines Kindes Gedanken?

Bist du dir unsicher, wie du dein Kind in seiner Entwicklung begleiten kannst?

Das kann ich mehr als nur nachvollziehen, denn auch, wenn ich Erzieherin bin, bin ich privat Mama und weiß in manchen Situationen auch einfach nicht weiter – genau so wie du!

Daher findest du nachfolgend eine Liste mit Links zu meinen Blogartikeln, die ich in den letzten 4 Jahren auf meinem Blog veröffentlicht habe.

Falls du Anregungen, Wünschen, Kritik oder Lob hast, darfst du mir dieses gerne jederzeit mitteilen. Ich freue mich von dir zu lesen.

Selbstwahrnehmung

Familienthemen

Von Alleinstehend zu einem Paar und dann zu einer Familie – all dieses sind Veränderungen, die Fragen, Zweifel, Ängste aber auch unbeschreiblich schöne Momente mit sich bringen:

Aktivitäten mit deinem Kind

Aktivitäten, die du in den Alltag einbinden kannst und mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen sind findest du in den nachfolgenden Artikeln:

Kreativität

Durch Experimente Phänomene und das Leben erklären können fasziniert jung und alt:

Corona

Im März 2020 veränderte ein Virus und die damit verbundenen Maßnahmen unser aller Leben:

Meine Brustkrebserkrankung

Am 02. Juli 2019 erhielt ich die Diagnose „Brustkrebs“.

Sowohl über die Zeit der Erkrankung als auch über die anschließende Genesungszeit nehme ich dich in den nachfolgenden Artikeln mit:

12 von 12

Kennst du das Blogformat 12 von 12?

Jeden Monat am 12. nehme ich dich mit 12 Bildern von diesem Tag durch meinen Tag mit

Das Jahr neigt sich dem Ende

Jedes Jahr gibt es auf dem Blog Erkunde die Welt eine Fotoparade zum vorangegangenen Jahr mit bestimmten Kategorien, zu welchen die Teilnehmer aus ihren gemachten Bildern des Jahres, eines raus suchen und posten können.

Neben den Fotografischen Höhepunkten gibt es auch die Jahresrückblicke

1 Kommentar zu „Wie mein Blog wurde, was er ist: von der Trotzphase zu familienübergreifenden Themen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close