Fotografische Höhepunkte 2020

Und schon ist wieder ein Jahr vorbei und die nächste Fotoparade bei „Erkunde die Welt“ steht an. Letztes Jahr war ich das zweite Mal dabei.
Da ich im Jahr 2019 mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert wurde, war es gar nicht so leicht meine kompletten Bilder noch einmal anzusehen und die, für die jeweilige Kategorie, passenden zusammen zu suchen. Den kompletten Beitrag könnt ihr hier lesen: Fotografische Höhepunkte 2019.
Dieses Jahr, gibt es aufgrund von Corona, keine vorgegebenen Kategorien, jedoch dennoch Impulse, die ich mit meinen eigenen Kategorien ergänze:
• Mein neues Leben
• kalt
• Bewegung
• Hilf mir es selbst zu tun
• Trauer
• Monochrom
• Lebensraum Wald
• Weite

Mein neues Leben

Maria Klitz am 19.01.2020

Am 2. Juli 2019 erhielt ich die Diagnose Brustkrebs. Von jetzt auf gleich veränderte sich nicht nur mein Leben, sondern auch das Leben meiner Familie. Unser Leben stand still. Keiner wusste wie es weiter gehen sollte.
Nach einem Kampf mit den extremen Nebenwirkungen in der ersten Chemo, dem Abbruch dieser und einer weiteren, ohne Nebenwirkungen stattgefundenen Chemo inklusive der Masektomie, erhielt ich am 30.12.2019 den pathologischen Befund:
Ich war KREBSFREI.
Und so begann mein neues Leben.
Ein bewussteres Leben.

Kalt


Nach einer Nacht mit Bodenfrost und noch in völliger Dunkelheit ist mir dieses Blatt vor die Handykamera gekommen.

Bewegung

Maria zur Hengstenberg – Fortbildung Feb 2020

Ende Februar 2020 hatte ich, im Rahmen meiner Tätigkeit als Erzieherin eine Bewegungsfortbildung zu und mit „Hengstenberg-Bewegungsmaterialien“.
Da ich, gemeinsam mit meiner Familie, jedes Jahr zum OpenFlair Festival nach Eschwege fahre und dort Getränkekisten übereinander stapel und an ihnen hinaufklettere, war es mir ein besonderes Bedürfnis, im Rahmen der Fortbildung vier Hocker übereinander zu stapeln, an diesen hinauf und auch wieder hinunter zu steigen.
Und wie du auf dem Bild sehen kannst:
Ich habe es geschafft!
Und bin mächtig stolz auf mich!

„Hilf mir es selbst zu tun“

Als Erzieherin wurde ich im März 2020 für 3 Wochen freigestellt und durfte während dieser Zeit Themen wie „Brauchen Kinder Lob?“ und meinen Vortrag zur „Montessoripädagogik“ ausarbeiten.
Unter anderem enthielt mein Vortrag 10 praktische Übungen des täglichen Lebens, welche meine Kollegen selbst erfahren durften.

Eine Übung war: sich das Wasser auf der Erde vorzustellen

sich das Wasser auf der Erde vorstellen

Wenn man alles Wasser der Erde auf einem Fleck sammeln würde, würde dieses nicht mehr als 1,385 km im Durchmesser ausmachen. Dieses entspricht dem kleinen Ball.
Der Großteil des Wassers auf der Erde (97%) ist Salzwasser, also nicht trinkbar.
Die kleine Murmel entspricht den restlichen 3%, dem Volumen an trinkbarem Süßwaser.
Dieses trinkbare Süßwasser ist aber nicht direkt zugänglich, da es zu 99% in den Tiefen der Erde verborgen ist.
Das Reiskorn entspricht dem 1% an der Oberfläche (Seen, Flüsse), das dem Menschen direkt zugänglich ist.

Trauer

Tod meiner Schwiegermama 3.6.2020

Die Familie ist der Ort der Sicherheit, der Geborgenheit, der Vertrautheit deines Kindes. So dass ein familiärer Todesfall das Leben deines Kindes aus seinem Gleichgewicht bringt: es herrschen Trauer, Unsicherheit und Veränderungen in eurem Alltag. Dein Kind fühlt sich verlassen, schwankt zwischen Vermissen, Lieben und Wut.
Am 3. Juni 2020 ging meine Schwiegermama auf ihre letzte Reise.
Ihr habe ich zwei, meiner Interviews im Rahmen meiner Blogartikelreihe „Tabuthemen“ zu verdanken.
Nachlesen kannst du diese hier: Die ersten Lebensjahre und Kindergarten- und Schulzeit von früher.

Monochrom

monochrom

Während der Schulzeit bekam ich im Kunstunterricht bei jedem geforderten Bild die Rückmeldung, dass ich nicht zeichnen kann.
Ich glaubte dieses und hatte vor jeder Kunststunde, den Aufgaben und deren Bewertung Angst.
Ich glaubte, dass ich keinen geraden Strich ohne ein Lineal zeichnen kann.
Selbst im Rahmen meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich an die Zeichnungen, die wir anfertigen durften dran geschrieben, was es sein soll.
Mein, mit Wachs gezeichnetes Schaf sah meines Erachtens aus wie ein schwangeres Meerschweinchen.

Lebensraum Wald

einen speziellen Effekt mit einer leeren Toilettenpapierrolle

Der Herbst ist da und lädt mit all seiner bunten Fülle dazu ein, die Natur bewusst und aktiv zu erleben: die goldene Sonne, frische, manchmal stürmische Winde und neblige Tage.
Die Spaziergänge im Herbst sind immer ein Erlebnis für alle Sinne von Groß und Klein, um gemeinsam die bunte Herbstwelt zu entdecken und zu genießen.
Viele Tiere, wie zum Beispiel das Eichhörnchen, legen sich in dieser Zeit Vorratsnester für die kalten Monate an.
Und auch für den Menschen ist es Zeit zu ernten: das im Frühjahr gesäte Getreide und auch die meisten heimischen Obst- und Gemüsesorten sind jetzt ausgereift.

Weite

Weite

Jeden Morgen fahre ich 12,4 km mit dem Fahrrad über Feldwege zur Arbeit.
Je nach Uhrzeit erlebe ich die Natur, wenn sie noch schläft oder jedoch gerade aufwacht.

Was war dein besonderer Moment im Jahre 2020?

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