3 Tipps, wie eine gute Partnerschaft nach der Geburt gelingen kann

Gerade nach der Geburt verändert sich nicht nur die Anzahl der Familienmitglieder, sondern auch der komplette Alltag und damit einhergehend auch deine Partnerschaft. Manche Frauen verlieren sich sogar komplett in ihrer Mutterrolle und vergessen dabei sowohl ihren Partner als auch sich selbst!
Damit dieses bei euch nicht passiert, und ihr euch nicht aus den Augen verliert, habe ich dir im folgenden Artikel 3 Tipps aufgelistet, damit deine Partnerschaft auch nach der Geburt eures Kindes, während deiner Elternzeit, gelingen kann.
Denn achtsam sein hört sich leicht an, lässt sich leicht schreiben, ist jedoch eine der Herausforderungen in Beziehungen.

Wusstest du eigentlich, dass gerade einmal 58% der Väter sich 2 Monate Elternzeit für sich und ihre Familie gönnen. Mütter hingegen bleiben im Durchschnitt 11,6 Monate in Elternzeit?

1. tägliche Verabredungen

zuhören

Als Mama bist du den ganzen Tag mit deinem Baby zu Hause, dein Partner geht, außer Haus, arbeiten. Du machst den Haushalt, versorgst dein Baby. Das sollte also nicht heißen, dass du nicht arbeiten gehst!
Wenn dein Partner am Abend nach Hause kommt, gibt es das obligatorische Abendessen, begleitest dein Baby beim Einschlafen.
Du nimmst dir, wie jeden Abend, den Haushalt vor.
Nach getaner Arbeit legst du dich auf die Couch und freust dich auf den Film – bis zur ersten Pause, denn da schläfst du wahrscheinlich wieder ein.
Ihr habt somit kaum Möglichkeiten euch zu unterhalten.

Und genau so könnt ihr euch als Paar verlieren, ihr lebt aneinander vorbei.
Jeder sein eigenes Leben, und doch zusammen. In einer Wohnung / einem Haus.
Doch, wenn ihr euch JEDEN Tag 10 min für euch als Paar Zeit nehmt, habt ihr einen bewussten Moment nur für euch!
Für euch als Paar!
5 min für jeden.
(diese Zeit könnt ihr an das Alter eures Kindes anpassen und erhöhen)

Erst erzählt der eine, wie sein Tag war, wie es ihm geht und dann der andere.
Zuhören, ohne deinen Partner zu unterbrechen.
Ohne Bemerkungen.
Ohne Fragen zu stellen.

Am Anfang wird das nicht leicht sein.
Doch ihr werdet merken, wie ihr als Paar wieder zu einander findet und den anderen mit seinen Tätigkeiten wertschätzt.

10 min sind leicht in den Alltag einzubauen: in der Pause deines Partners, (wenn ihr da miteinander telefonieren könnt), während des Mittagschlafes deines Babys, direkt beim Abendessen oder nach dem Abendessen (den Tisch könnt ihr auch später abräumen)

Macht bitte direkt für den nächsten Tag die Uhrzeit für eure tägliche Verabredung aus.

2. Körperliche Veränderung

Schwangerschaft

Ja, sowohl deine Schwangerschaft als auch die Geburt deines Kindes hat deinen Körper verändert.
Deine Brüste sind durch den Milcheinschuss größer geworden und dein Körper hat in der Schwangerschaft zugenommen – und nein, mit der Geburt ist nicht alles mal eben so weg.
Du hast dich nicht nur optisch verändert!
Nein, auch psychisch.
Deine Seele hat sich auch verändert.

Vielleicht machst du dir Gedanken, hast Angst, dass dich dein Partner nicht mehr attraktiv findet, deine Veränderungen nicht versteht.

Ich möchte dir eine Übung vorstellen, die du gemeinsam mit deinem Partner machen kannst:
Du brauchst 1 A4 Blatt und für jeden von euch beiden einen Stift. Jetzt faltest du das Blatt 3-mal, so dass du insgesamt 6 gleich große Teile hast: für jeden von euch drei.
Nun setzt ihr euch getrennt hin und überlegt welche drei Körperteile ihr an eurem Partner attraktiv findet.
Diese drei Körperteile schreibt ihr auf die 3 Karteikarten.
Anschließend stellt ihr euch, mit einem ca. 2m großen Abstand, gegenüber.
Jeder von euch liest nun abwechseln ein Körperteil vor, welches er an dem anderen attraktiv findet. Nach jedem vorgelesenen Körperteil geht derjenige, einen Schritt auf den anderen zu, der nicht vorgelesen, jedoch zugehört, hat.

Nach dem letzten vorgelesenen Körperteil dürft ihr, wenn ihr es euch beide vorstellen, euch in die Arme nehmen.

3. Sieh deinen Partner als gleichwertig an

Papa und Sohn

Es ist egal, ob du dein Kind stillst oder nicht.
Dein Kind ist nicht dein Ei
gentum und dein Partner ist KEIN billiger Babysitter!
Dein Partner hat als Papa dieselben Rechte und Pflichten wie du als Mama auch.

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