Unsere 7 Sinne

Unter Wahrnehmung versteht man nicht nur die bloße Reizaufnahme
über den Geruch, den Geschmack, das Tasten, das Gleichgewicht, das Hören und das Sehen,
sondern auch die Verarbeitung und Interpretation dieser Reize.

Der Geruchssinn

Der Geruchssinn ist nicht nur für die Orientierung und die Nahrungsauswahl sondern unter anderem auch für das emotionale Erleben von großer Bedeutung.

Denn sowohl der Geruch des Fruchtwasser als auch der Geruch der Muttermilch haben für den kleinen Menschen eine beruhigende Wirkung.

Der Geruch der Mutter kann sehr früh von den Gerüchen anderer Menschen unterschieden werden und vermittelt das Gefühl von Sicherheit.

Damit hat er eine entscheidende Wirkung auf den Aufbau des Urvertrauens.

Welchen Geruch riechst du gerne?
Und was verbindest du mit dem Geruch?

Der Geschmackssinn

Da der Geschmackssinn schon recht früh angelegt ist, können Babys süß von sauer und bitter unterscheiden
und somit auch die Süße der Muttermilch positiv bewerten.

Bitterstoffe werden hingegen abgelehnt, weil sie potenziell gefährlich sein könnten.

Welchen Geschmack bevorzugst du?
Welches Lebensmittel verbindest du mit dem Geschmack?

Der Tastsinn

Der Tastsinn ist der am weitesten entwickelte Sinn bei Neugeborenen.

Über die Reize werden z. B. Berührung, Druck, Temperatur und Bewegung wahrgenommen.

Diese Erfahrungen zählen zu den prägendsten in unserer Kindheit und tragen zu einer körperlichen und seelischen Reifung des Säuglings bei.

Was bedeutet dir Berührung?

Der Gleichgewichtssinn

Der Gleichgewichtssinn wird schon im Mutterleib angelegt.

Dort reagiert er auf Beschleunigungsbewegungen und Lageveränderungen.

Die Entwicklung des Gleichgewichtssinnes gilt als Voraussetzung für das Erlernen des freien Gehens und Stehens und anderer grobmotorischer Fähigkeiten.

Beim Schaukeln, Schwingen, Hüpfen und Balancieren stimulieren Kinder ihren Gleichgewichtssinn.

Wie stimulierst du deinen Gleichgewichtssinn?

Der Hörsinn

Der Hörsinn ist für die Registrierung von Ereignissen wichtig, die in weiter Entfernung und ausserhalb unseres Blickfeldes sind.

Für eine „normale“ Sprachentwicklung ist die Grundvoraussetzung der verbalen zwischenmenschlichen Kommunikation der Hörsinn.

Wusstest du, dass ein Ungeborenes ab der 23. Schwangerschaftswoche Reaktionen auf akustische Reize zeigt?

Der Sehsinn

Unser Auge ist ein Wunderwerk der Natur: Der Sehsinn liefert uns rund 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt, die wir im Gehirn verarbeiten.

Da die Netzhaut bei einem Neugeborenen zwar intakt, jedoch noch nicht abschließend ausgebildet ist, kann ein Neugeborenes nur eingeschränkt sehen.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden die Hirnareale, die zur Verarbeitung und Weiterleitung der Reize zuständig sind ausgebaut.

Weitere Feinabstimmungen im Gehirn werden bis zum achten Lebensjahr fortgesetzt.

Das Sehvermögen eines 2 jährigen Kindes entspricht schon dem eines Erwachsenen.

Ohne in dein Bad zu gehen: welche Farbe hat deine Zahnbürste?

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