In der heutigen Zeit suchen Eltern mehr denn je nach Halt und Unterstützung, um im Zusammenleben mit ihren Kindern die selbst gestellten bzw. gesellschaftlich formulierten Anforderungen bewältigen zu können. Noch nie stand ihnen dazu soviel pädagogisches und psychologisches Wissen zur Verfügung: in Elternzeitschriften, Internetplattformen und anderen Ratgebern für Erziehung. Doch genau dadurch nimmt die Verunsicherung zu:
Wem soll man glauben?
Und was ist richtig / falsch?
Was war zuerst da: die Ratlosigkeit oder die Ratgeber?

Beratung
Beratung

Anna Koschinski hat in ihrer Blogparade zum Thema Haltung aufgerufen – ein Aufruf, dem ich gerne gefolgt bin. Daher geht es in dem folgenden Artikel um meine Haltung gegenüber Eltern.

Eltern sind die Experten ihrer Kinder

Eltern handeln in der Überzeugung, das Beste für ihr Kind zu tun

Elternsein sein bedeutet Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Und das Ganze noch im Dschungel der unendlich vielen Möglichkeiten von „richtig“ und „falsch“.

Es gibt keine allgemeingültigen „Rezepte“

Mit Eltern im Dialog sein heißt, dass Eltern im Dialog kein bestimmtes Verhalten vorgeschrieben wird, denn es gibt nicht den „richtigen“ Weg. Es gibt nur Achtsamkeit. Achtsamkeit gegenüber dem Anderen und vor allem gegenüber sich selbst. Sich selbst gegenüber, um wieder Zugang zu den eigenen Fähigkeiten zu haben. Denn nur damit können Eltern Kraft entwickeln, die ihnen bei den Anforderungen im Umgang mit ihren Kindern hilfreich ist und die sie z. B. beim Thema Lob und Wut gebrauchen können? Denn brauchen Kinder Lob?
Oder wie ist es mit Wut bei Kindern
Und dann hat man ja noch als Mama Bedürfnisse.

Eltern sind gleichwertige und gleichwürdige Dialogpartner

Dialog
Dialog

Eltern vergessen in der Sorge um ihre Kinder deren Fähigkeiten und Anstrengungen zu würdigen. Doch aufgrund ihrer Unsicherheit vertrauen sie ihren Selbsthilfekräften wenig und suchen zur eigenen Beruhigung schon bei den kleinsten „Auffälligkeiten“ psychologische Beratungsstellen auf, um dort mit Hilfe von Tests Störungssymptome, feststellen zu lassen. 
Wer, glaubst du, könnte die richtige Person sein, die deinem Kind jetzt am besten helfen könnte?
Möchtest du von anderen hören, wie sie an deiner Stelle handeln würden? 

Denn manche Eltern erfüllen ihren Kindern jeden Wunsch um einen „gesunden“ Konflikt zu umgehen. Dabei nehmen sie aber ihrem Kind die Chance, an einer klaren Entscheidung, die auch ein Nein bedeuten kann, zu wachsen. Eltern handeln im guten Glauben, das Richtige zu tun, indem sie ihre Kinder aus dem reißenden Fluss ziehen, statt ihnen zu zeigen, wie sie in entsprechenden Situationen schwimmen können. Gewiss, es ist nicht einfach, einen Menschen, den man liebt, Fehler machen zu sehen, wenn man ihm eigentlich nur helfen will, mit einem bestimmten Lebenskonflikt fertig zu werden. Doch kann dieses Helfen-Wollen um jeden Preis das Gegenteil des erhofften Erfolges bringen.

Eltern beim Suchen von Antworten auf ihre Fragen begleiten

Die meisten Eltern wollen auf ihre Fragen möglichst einfache und klare Antworten- am besten aus dem Munde von Fachleuten. Dabei sind sie das! Doch das Suchen der eigenen Stärken ist wichtiger als eine Lösung von außen, zumal meine Lösung für die Eltern überhaupt nicht passen muss! Sie finden also weder ein Gerüst noch eine Vorgabe, an der sie festhalten können. Und wenn sie selbst ihre Antwort gefunden haben, dürfen sie ihre Verantwortung dafür tragen. Denn aus der Antwort als solche ergibt sich kein Handeln. Denn Handeln ist der Prozess, der wiederum neue Fragen und Antworten hervor ruft. Der Weg jedoch entsteht beim Gehen und die Verantwortung wächst beim Handeln. Manche Eltern erwarten auf ihre Fragen vielleicht auch gar keine Antwort. Meistens tut es ihnen schon gut, einfach über ihre Entscheidungszweifel zu reden und Gehör zu finden.

Dialogische Kernfähigkeiten

Diskussion / Dialog
Diskussion / Dialog

Die Haltung eines Lernenden einnehmen

Die Haltung eines Lernenden erfordert zum einen die Offenheit und die Bereitschaft seinen Blick zu erweitern und zum anderen das Eingeständnis nur einen Teil zu wissen. Denn dieses ist die Voraussetzung für den Zuwachs an Wissen.

Radikalen Respekt zeigen

Jede Mutter und jeder Vater haben unabhängig von ihren Problemen und Fragen, ein Recht darauf, in ihrer ganzen, einzigartigen Persönlichkeit wahrgenommen und bestätigt zu werden.
Ich lasse mich auf den anderen Menschen ein und stelle mir vor, wie ich leben und erleben würde, hätte ich das Leben des anderen Menschen.
Ich bestätige und akzeptiere sein „Anderssein“ und lasse den Anderen „gut aussehen“.

Sich öffnen für andere Ansichten und Überzeugungen 

Diejenigen, die sich frei äußern, verdienen Respekt.
Denn genauso wenig, wie wir die Entwicklungsschritte unserer Kinder planen können, sind wir in der Lage, stets angemessen zu reagieren.
Offenheit entsteht nur in einer angstfreien Atmosphäre. Diese braucht soviel Vertrauen, dass der Einzelne sicher ist, weder emotional noch psychisch verletzt zu werden.

Von Herzen sprechen

Von sich zu sprechen und gleichzeitig bei sich zu bleiben, ist nicht leicht.
Dennoch eine unbedingte Voraussetzung für eine ehrliche Überprüfung eigener Einstellungen. Das Wörtchen „man“ ist umso mehr in Gebrauch, je persönlicher das Gesagte ist.
Zudem können lange Monologe dazu führen „von Herzen kommende“ Gefühle und Gedanken zu verstecken.
Es gehört Mut dazu, sich wirklich zu zeigen und ehrlich zu sein.
Eltern empfinden es zudem als entlastend, wenn sie sich so geben können, wie sie sind und wenn sie aufhören können, eine Rolle spielen zu müssen.

Zuhören und verstehen wollen

Zuhören scheint ganz einfach zu sein.
Doch „Aktives Zuhören“ heißt einfühlendes Zuhören.
Es signalisiert dem Gegenüber, dass er von mir akzeptiert wird und ich ihn auch verstehen will.
Dieses erfordert Respekt und Geduld, denn jeder erzählt in einem anderen Tempo.
Es gibt Menschen, denen fällt es nicht leicht, ein für sie scheinbar langatmiges Problem zuzuhören, wenn sie selbst keinen eigenen Bezugspunkt finden oder gar das Problem für trivial halten.

Mitfühlendes Zuhören ist aktiv.
Es lässt uns eine Menge über unsere reflexartigen (Vor) Urteile lernen. Denn so wird der Prozess des Antwortens auf natürliche Weise beeinflusst:
So zuzuhören, dass der Andere Dinge aussprechen kann, die er sonst nie ausgesprochen hätte oder nicht hätte aussprechen können.

Den Dialog verlangsamen

In unserer heutigen Zeit geht es fast ausschließlich um höher, schneller, weiter: unsere Kultur ist von Hetze, Termindruck und Hochgeschwindigkeit geprägt.
Durch die Auseinandersetzung gewohnter Impulse und die dadurch ausgelösten Gefühlsreaktionen nehmen wir uns die Zeit, die Langsamkeit und Gründlichkeit, uns mit diesen auseinanderzusetzen.
Verlangsamen heißt nicht nur das Gesprächstempo zu verlangsamen, sondern auch ruhig hinzuhören, wahrzunehmen. Vielleicht auch nachzufragen, Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Die Antworten abzuwägen und auf Tauglichkeit hin zu prüfen; nicht mit der ersten Antwort zufrieden zu sein und vor der nächsten Antwort durch zu atmen und nicht direkt loszureden.

Annahmen und Bewertungen in der Schwebe halten

Die Abstraktionsleiter
Die Abstraktionsleiter

„Wir sind uns selten bewusst, dass zum Beispiel unsere Haltung zu einem anderen Menschen davon bestimmt sein kann, welche Gefühle und Bilder beispielsweise dessen Stimme bei uns auslöst, die von völlig anderen Menschen und anderen Erfahrungen bei uns verankert worden sind.“ (L. Freeman Dhority)
Wir glauben, dass wir unsere Partner, unsere Kinder und andere uns vertraute Menschen, gut kennen. Tatsächlich haben wir oft nur begrenzte Bilder und Vorstellungen von ihnen.
Bei Fremden, denen wir das erste Mal begegnen, geht es uns nicht anders.
Die „Brille“, die unsere individuelle Wahrnehmung prägt und begrenzt, fällt uns im Alltag kaum auf.


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49 Antworten zu „Elterngespräche im Kindergarten führen”.

  1. […] an die Informationsweitergabe? – an das Vertrauen? – an die Beziehung? – an die Kommunikation? – an die Wertschätzung? – an deren Sorgen / […]

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  2. […] kurz vor Weihnachten 2019, fing ich am 15. Januar 2020 wieder in Vollzeit als Erzieherin im Kindergarten an zu […]

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  3. […] kurz vor Weihnachten 2019, fing ich am 15. Januar 2020 wieder in Vollzeit als Erzieherin im Kindergarten an zu […]

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  4. […] an, die die Entwicklung des Kindes dokumentieren und für mich als Grundlage des Entwicklungs- / Elterngespräches […]

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  5. […] ließ nicht locker und fragte täglich. So dass mein Mann mit ihm in den Kindergarten ging und ein Vorgespräch führte, welches er mir dann am Mittag per Telefonat mitteilte. Und auch direkt meinte, dass unser […]

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  6. […] bestimmten Fällen ist auf der Grundlage einer wertschätzenden Haltung und dem damit verbundenen Dialog auf Augenhöhe Überzeugungs- und Motivationsarbeit notwendig. Hilfen zur Erziehung, die in Anspruch genommen […]

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  7. […] Zynismus, Ironie, Sarkasmus, Süffisanz: gehören nicht in Elterngespräche […]

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  8. […] am Anfang eines Elterngespräches ist Small Talk ein positiver Gesprächsöffner, so dass ich dir hier 7 Tipps wie du ein Gespräch […]

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  9. […] am Anfang eines Elterngespräches ist Small Talk ein positiver Gesprächsöffner, so dass ich dir hier 7 Tipps wie du ein Gespräch […]

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  10. […] darfst dir vor dem Gespräch Notizen über das, was du ansprechen möchtest, machen und diese auch mit ins Gespräch […]

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  11. […] Ausfüllen der Beobachtungsbögen und führen von Eltern- beziehungsweise Entwicklungsgesprächen ganz zu […]

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  12. […] Erzieherin besteht meine Arbeit nicht nur aus der Arbeit mit den Kindern, sondern auch mit den Eltern, den Arbeitskollegen, der Verwaltung des Trägers, Ärzten, Therapeuten, Kliniken, […]

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  13. […] in der Freizeit? Welchen Erziehungsstil setze ich um? Und wie geht es dir, wenn dieser sich komplett von dem im Kindergarten […]

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  14. […] kommt noch Wissen über Neurobiologie, Entwicklungspsychologie, Bewegung und Erste Hilfe. Von der wertschätzenden Kommunikation wollen wir erst gar nicht anfangen zu schreiben. Also eigentlich ein bisschen von allem. Und das […]

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  15. […] Die Kommunikation zu den Eltern hat sich […]

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  16. […] In der Regel ist damit das Gespräch beendet. Deine Freundin hat zwar eine Antwort auf ihre Frage erhalten, jedoch keine, die sie weiterbringt. Denn im Endeffekt weiß sie immer noch nicht wie es dir geht. […]

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  17. […] – will ich so arbeiten oder nicht: 8h täglich, 5 Monate pure Theorie. Und dann kam die Praxis. Elterngespräche, Eingewöhnungen der Kinder und der Alltag begann. Dieser verlief nicht immer reibungslos und ich […]

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  18. […] als ob dieser Druck nicht schon reichen würde, kommen noch Elterngespräche im Kindergarten hinzu. Und leider auch Erzieher, die Kinder miteinander vergleichen. Und das unter […]

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  19. […] von Elternhaus und Institutionen / Kooperationspartner von großer Bedeutung, denn die Elternarbeit ist das Fundament ihrer […]

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  20. […] Hintergrund seiner Studien: bis in die 1950 er Jahre rieten Psychologen jungen Müttern, den Körperkontakt mit ihren Säugling möglichst auf das Füttern zu beschränken.  Denn […]

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  21. […] Ja, deine Eltern haben ein Recht darauf traurig zu sein. Dein Kind hat jedoch auch ein Recht auf die Achtung und Wahrung seiner Bedürfnisse und seines Körpers. Und dieses hat jeder, absolut jeder und damit auch die Großeltern zu akzeptieren. […]

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  22. […] Hintergrund seiner Studien: bis in die 1950 er Jahre rieten Psychologen jungen Müttern, den Körperkontakt mit ihren Säugling möglichst auf das Füttern zu beschränken.  Denn […]

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  23. […] • hat Achtung vor der Persönlichkeit des Kindes und darf es bei der Persönlichkeitsentwicklung begleiten. • Benötigt Geduld, um den jeweiligen Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes zu wissen, so dass sie diese individuell begleiten kann • Sieht sich als Helferin und Dienerin zur Entwicklung selbstständiger Persönlichkeiten • Hat die Aufgabe die vorbereitete Umgebung (den Raum) reizvoll zu gestalten • Strahlt durch ihr Verhalten Ruhe aus • Sorgt für eine Atmosphäre, in der sich sowohl die Fähigkeit zum Aufbau positiver Beziehungen als auch zum konzentrierten Spielen entwickeln kann • Damit der erzieherische Auftrag zum Selbstbau der kindlichen Persönlichkeit gelingen kann, ist eine intensive Zusammenarbeit von Elternhaus und Institutionen / Kooperationspartner von großer Bedeutung • Elternarbeit ist das Fundament ihrer Arbeit […]

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  24. […] kommunizieren den ganzen Tag mit anderen Menschen, so dass es in einem Gespräch nicht nur wichtig ist passiv zuzuhören, im Sinne von Schweigen, sondern auch […]

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  25. […] kannst dich in dem Moment nicht in die Eltern […]

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  26. […] Zeit für dich selbst • Nimm Unterstützung von Verwandten, Freunden und Fachleuten an • Austausch in einer Selbsthilfegruppe • Verstärke jedes nichtdepressive Verhalten • gemeinsame Unternehmungen • ausreichende […]

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  27. […] deiner Bezugspersonen kommen in dir wieder hoch. Und um dieses nicht dein Kind spüren zu lassen, begleite ich dich mit Mut zur Wut durch die Trotzphase eurer […]

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  28. […] und der Vertrautheit durch einen festen Tagesablauf, Rituale und Angebote. Wichtig ist, mit den Erziehern darüber zu sprechen, wie deine Vorstellung darüber ist, wie sie mit dem Thema umgehen können: in Form eines Projektes […]

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  29. […] es dieses selbstverständlich mit bringen um über dieses auch Halt und Sicherheit zu bekommen. Jede Frage, die du als Bezugsperson hast, bitte ich dich, der Erzieherin (arbeite in einem Familienzentrum mit […]

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  30. […] es dieses selbstverständlich mit bringen um über dieses auch Halt und Sicherheit zu bekommen. Jede Frage, die du als Bezugsperson hast, bitte ich dich, der Erzieherin (arbeite in einem Familienzentrum mit […]

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  31. […] behutsam eingreifen, etwa indem du mit den jeweiligen Eltern oder Erziehern Kontakt aufnimmst. Dieser Austausch mit anderen kann auch helfen, die eigene Scham zu […]

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  32. […] suchen häufiger mit ihren Partnern das Gespräch um die Arbeiten rund ums Haus und die Familie anders aufzuteilen. Gemeinsam für beide tragbare […]

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  33. […] Momente, in denen ich in Entwicklungsgesprächen Eltern gegenüber saß, die mir voller Stolz berichteten, dass ihr 3-jähriger Sohn Apps auf dem Tablet bedienen kann. […]

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  34. […] Verkäuferin beim Bäcker hatte dieses Gespräch mitbekommen und gab mir ein paar Servietten. (einen Stapel von mind. 10 […]

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  35. […] Kleidung vor die Haustür stellen – Spiele austauschen – Hilfe anbieten – ein Gespräch suchen – in Beziehung […]

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  36. Hallo Sonja, oh ja, es ist nicht leicht die Handlung eines anderen Menschen nachzuvollziehen, wenn sie so gänzlich anders ist als die eigene Meinung. Und doch ist es ja auch das Spannende an unserem Job als Erzieherin.
    Lg Maria

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  37. Hallo Sabine, es ist absolut verständlich, dass du unter Stress anders handelst und nicht so aufmerksam bist, noch deine Vorurteile wegschieben kannst.
    Keiner ist ohne Vorurteile!
    Lg Maria

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  38. Hallo Maria,
    jede Unterüberschrift deines Artikels könnte das Thema für einen eigenen Artikel werden. Toll! Mir gefällt die Haltung, dass wir Lernende sind. Ein Leben lang! Und, dass wir uns im Alltag kaum darüber bewusst sind, dass wir glauben einen Menschen gut zu kennen. Ich finde gerade Kinder zeigen uns immer wieder, dass wir sie jeden Tag ein Stück auf’s Neue kennen lernen, weil sie sich so rasant entwickeln. Zumindest in Elternzeit gerechnet.
    Aus meiner Arbeit als Erzieherin weiß ich auch, dass es manchmal schwierig sein kann die Sicht der Eltern zu respektieren, gerade, wenn sie sehr von der eigenen abzuweichen scheint. Und sich dann wieder bewusst zu machen, dass die Eltern die Experten für ihr Kind sind und den Perspektivwechsel einnehmen, ist total wertvoll! Danke für die vielen Erinnerungen!
    Meinen Beitrag zur Blogparade kennst du ja schon ;)
    http://www.sonja-martin.com/haltung-rockt
    Ganz liebe Grüße nochmal an dieser Stelle!
    Sonja

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  39. Liebe Maria,
    das ist so in toller Beitrag zur Blogparade geworden! Mir fallen spontan ganz viele Situationen ein, bei denen ich mir als Mama jemanden wie dich gewünscht hätte. Und ja, leider kommt das wirkliche Zuhören in unserem schnelllebigen Alltag oft zu kurz. Ich selbst plädiere ja immer wieder an das Bauchgefühl, gerade wenn es um unsere Kinder geht. Hier kommt der Absatz über die Achtsamkeit bei dir besonders in mir zum Wirken. Aber ich muss auch Anna Recht geben, gerade der letzte Absatz hat mich stark zum Nachdenken gebracht und ich denke, ich muss mich hier das ein oder andere Mal an die eigene Nase packen. Leider habe auch ich allzu oft im Alltag ein „vorgefertigtes“ Bild im Kopf von den Menschen aus meiner Umgebung. Manchmal wird es mir bewusst, so dass ich es auf die Seite schieben kann. Manchmal, besonders wenn man im Stress ist, lasse ich mich aber doch auch davon beeinflussen- und mein Gegenüber somit auch. Vielen Dank für den tollen Impuls von dir – hier werde ich in Zukunft wieder besonders aufmerksam sein.
    Meinen Beitrag zur Blogparade kennst du ja schon:
    https://www.mumslife.de/innere-haltung-und-aeusseres-bild/
    Liebe Grüße
    Sabine

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  40. Vielen lieben Dank für die Möglichkeit an deiner Blogparade teilnehmen zu können.
    Dein Thema „Haltung“ hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und meine Art damit umzugehen bestätigt

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  41. Wow, liebe Maria, was für ein starker und dichter Artikel! Es ist für mich als Coach natürlich nichts Neues darin, aber die Art und Weise, wie du den Prozess und die Haltung beschreibst, empfinde ich als sehr wertvoll. Besonders der letzte Absatz ist super platziert und entlässt mich mit einer kleinen Denkaufgabe, was meine eigene Haltung angeht. Super gut!

    Danke, dass du bei der Blogparade dabei bist und liebe Grüße
    Anna

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