Ein Stern, der etwas verändern kann

Eine Geschichte, die Mut macht

Es war einmal ein Stern der hell und freudestrahlend im Weltall leuchtete.

Um ihn herum waren unzählige andere Sterne.
Es waren so viele, dass er sie nicht zählen konnte.

Jeder dieser Sterne war so weit weg von den Anderen, dass er die anderen gar nicht sehen konnte.
Jeder Stern war allein und leuchtete ins große Dunkle.

Es verging eine lange Zeit.

Auf einmal bemerkte er, dass er gar nicht mehr so hell war und wurde traurig.
Er hatte Angst nicht mehr zu leuchten.
Ob ihn jemand vermissen würde?

Die Anderen wissen ja gar nicht, dass es ihn gibt.
Und generell: zählt der einzelne Stern überhaupt?

Im großen Dunkel sah der Stern einen Planeten.
Der war blau und ein bisschen grün und ein bisschen weiß.
Er sah anders aus als die anderen Planeten.
Er hatte etwas Magisches.
Etwas Einzigartiges an sich.

Die Mutter aller, die Sonne, strahlte auf ihn.
Er drehte sich im Kreis, ließ sich wärmen und war auf der einen Seite hell und gleichzeitig auf der anderen Seite dunkel.

Dieser Planet hatte etwas mit ihm gemeinsam:
Er war auch alleine.
Denn alle anderen Planeten waren viel zu weit weg.

Sind wir alle allein?
Allein im großen Nichts?

Auf dem Planeten Erde lag ein kleiner Mensch in seinem Zimmer auf seinem Bett und schaute durch sein Fenster in den Himmel.

Der kleine Mensch hatte alles: er war gesund, hatte Menschen um sich rum, so dass er nicht einsam, wenn auch manchmal alleine war.
Ein Dach über dem Kopf, so dass er nicht unter freiem Himmel schlafen musste und eine Heizung, wenn es mal kälter werden würde.
Vor allem hatte er auch Nahrung im Kühlschrank, der immer gefüllt war, so dass er nicht hungern musste.
Der kleine Mensch dachte an Weihnachten.
Er wollte keine materiellen Geschenke.
Er wünschte sich Zeit.

Zeit für die Menschen
Zeit für ihre Liebsten!
Zeit für unbeschreibliche Momente!
Zeit für unvergessliche Abenteuer!
Zeit, um so zu sein wie sie sind!

Plötzlich wurde es dem Stern warm.
Er spürte, dass er helfen konnte und machte sich auf dem Weg durch das große Dunkle.
Ließ sich fallen.
Zog einen hellen Schweif hinter sich her und flog als Sternschnuppe durch den Himmel.

Der kleine Mensch sah die Sternschnuppe.
Atmete tief ein und aus.

Er wusste, wenn er nur ganz fest an etwas glaubt, kann ein Wunsch in Erfüllung gehen.

-Maria Klitz-

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