Warum wir uns als Familie gegen einen echten Weihnachtsbaum zu Weihnachten entscheiden

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit kannst du in den meisten Einkaufszentren, Firmen und Wohnungen mit Lametta, Lichterketten, Kerzen und Kugeln geschmückte Nadelbäume sehen.
Das Aufstellen des Weihnachtsbaumes ist eine beliebte Tradition, welche sich im 19. Jahrhundert vom deutschsprachigen Raum aus über die ganze Welt verbreitete.

Warum wir uns, wie 14% der Deutschen im Jahre 2018, als Familie gegen einen echten Baum in der Wohnung entschieden haben, erfährst du in diesem Artikel.

Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln

einige Naturbeziehungen im Ökosystem „Wald“

Vom Samenkorn bis zum Zwei-Meter-Weihnachtsbaum dauert, je nach Pflanzenart, zwischen acht und zwölf Jahren. Die Samen werden aus Zapfen älterer Bäume gewonnen. Diese werden in Baumschulen zu Sämlingen gezogen, und diese werden nach drei bis vier Jahren an Forst- und Weihnachtsbaumbetriebe als Jungpflanzen verkauft.
Sowohl von der Bodenqualität, den klimatischen Verhältnissen als auch den durchgeführten Pflegearbeiten hängt die weitere Form- und Wachstumsentwicklung der Weihnachtsbäume ab.

Aus wirtschaftlichen Gründen werden oft Herbizide und Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet.
Denn auf intensiv bewirtschafteten Flächen ist der Unkrautdruck nach der Pflanzung sehr groß.

Diese Herbizide bzw. Schädlingsbekämpfungsmittel gelangen zum einen über den Regen in die Erde und damit verbunden in das Grundwasser.
Und zum anderen atmest du und deine Kinder genau diese Stoffe in eurer Wohnung durch die Ausdünstung des Baumes ein.

Weidende Schafe

Den Einsatz von Herbiziden macht eine abwechslungsreiche Bepflanzung (unterschiedliches Alter, unterschiedliche Sorte/Herkunft) und das Halten von Pflanzenfressern wie z. B. Schafen im Sommer unnötig, denn diese können ein waldähnliches Klima herstellen.
Dieser inhomogene Bestand ist nicht für die Ernte durch Wiederverkäufer geeignet, so dass dieses Konzept vor allem bei kleinen Familienbetrieben mit einem Direktvermarktungskonzept zu finden und sich die Kunden ihren Baum selbst auf der Plantage absägen.

Es gibt jedoch auch noch Bio – Christbäume. Wie du diese erkennst erfährst du bei meiner Tandem – Partnerin Madeleine Gersbach.

Christbaum Versenken als Brauchtum

In Klagenfurt veranstaltet der Tauchclub seit den 1960er Jahren ein Christbaum-Versenken im Wörthersee.
Dabei wird von Tauchern ein geschmückter Christbaum in die Tiefe gebracht, um den im See Umgekommenen zu gedenken.
Auch in anderen Seen, wie zum Beispiel dem Neufelder See, wurde dieser Brauch übernommen.
Wie gut ist dieses Brauchtum für das Gleichgewicht des Sees?

Ethisch für mich nicht vertretbar

Schichtung im Buchenmischwald und im Fichtenwald

Der Baum wächst auf einer Plantage mit anderen Bäumen, Gräsern.
Seine Wurzeln befinden sich in der Erde.
Sie haben Platz zum Wachsen, zum Aufnehmen der Nährstoffe.
Der Nadelbaum steht in der Natur, unter freiem Himmel, unter der Sonne
Er darf leben.

Beispiele für die Produktion und den Verbrauch von Sauerstoff

Stell dir einmal vor, du würdest auf einem Planeten wohnen auf dem, rein körperlich gesehen, größere Lebewesen leben als wir Menschen.
Diese Lebewesen kommen zu dir und deiner Familie und reißen dich raus.
Stellen dich in ihre Wohnung.
Ohne Licht.
Ohne Nahrung.
Du stehst einfach nur da.

Die Lebewesen erfreuen sich täglich deiner Anwesenheit.
Du siehst und spürst die Freude der Lebewesen.
Doch jeden Tag deiner Anwesenheit stirbt ein Teil von dir.

Wie würde es dir damit gehen?

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