Eigentlich war von dem einen Lieblingsfoto in der Blogparade die Rede.
Doch, wer mich kennt, weiß, dass ich mich sowohl beim Treffen von Entscheidungen als auch beim Herausfinden der Priorität, sehr schwertue. Deshalb sind es, statt dem einen Lieblingsfoto, meine 7 Lieblingsfotos geworden.
16. Mai 2015

Dieses Bild entstand im achten Monat meiner Schwangerschaft im Schloßpark / Laubach und hält einen für mich lebensverändernden Moment fest: ich war nicht mehr nur für mich selbst verantwortlich, sondern auch noch zusätzlich für einen anderen Menschen, welcher unter meinem Herzen heranwuchs.
Als Frau können die 9 Monate eine Achterbahn der Gefühle sein, doch für eine Frau, die ADHS hat, noch viel mehr. Und wenn es dann noch nicht, so wie in meinem Fall diagnostiziert ist, ist man völlig überfordert und weiß weder warum man sich so verhält und fühlt noch, wo man sich Hilfe holen kann, denn „schließlich erleben ja rund 250 Millionen Frauen weltweit (wo von 121 Mio. ungewollt sind) eine Schwangerschaft, da muss man sich jetzt nicht so anstellen, sondern die Zeit genießen“.
16. August 2015
Zwei Monate nach der Geburt meines Sohnes entstand dieses Bild: ein Moment voller Vertrauen
26. Oktober 2016

16 Jahre Beziehung – 7 Jahre Ehe – ein gemeinsames Kind
Danke für diese gemeinsame erlebte und noch kommende Zeit
26. August 2019

Nicht ganz 2 Monate nach meiner Diagnose Brustkrebs und dem Beginn der Chemo entstand dieses Bild:
Ein sehr seltener Moment des Genusses.
Denn es war eine verdammt herausfordernde Zeit, in der ich aufgrund der extremen Nebenwirkungen der ersten Chemo einfach nur noch aufgeben und sterben wollte.
30. Dezember 2019

21. Februar 2020

6 Monate nach meiner Diagnose, beiden Chemotherapien und der Mastektomie kurz vor Weihnachten 2019, fing ich am 15. Januar 2020 wieder in Vollzeit als Erzieherin im Kindergarten an zu arbeiten.
Dieses Bild zeigt mich, im Rahmen einer Bewegungsfortbildung, auf vier Hockern, die ich übereinander gestapelt und mich darauf gesetzt habe.
Das hat mich Kraft, Mut, Ausdauer, Willenskraft, Geduld und Zeit gekostet.
Aber ich WOLLTE es unbedingt – und habe es geschafft.
6. August 2024

Dieses Bild zeigt mich am gestrigen Abend auf meinem Balkon beim Sonnenuntergang:
ungefiltert (so wie alle Bilder), mit all den erlebten und noch kommenden Barrieren aufgrund der unsichtbaren, neurobiologischen Entwicklungsstörung ADHS und dem Wunsch nach einer inklusiven Gesellschaft, in der der Wert eines Menschen gesehen und inkludiert wird, sodass jeder Mensch einen Platz in der Gesellschaft hat.







Hinterlasse einen Kommentar