Mit Kind in Erfurt

Schon lange wollte ich meinem Sohn meine Heimat „Thüringen“ näherbringen und ihm somit ein Stück aus meiner Vergangenheit erleben lassen.

Daher ging es für 3 Tage nach Erfurt.

Die Reise

Unsere Reise führte uns über den Hauptbahnhof Wetzlar, Gießen, Kassel – Wilhelmshöhe und Erfurt mit der Straßenbahn an unser Ziel.

In Kassel – Wilhelmshöhe hatten wir ein wenig Zeit, so dass wir uns die große Tafel in der Halle angesehen haben. Diesen Moment habe ich genutzt, um meinem Sohn anhand von Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“ zu erklären, wie wir anhand unseres Zieles herausfinden können auf welchem Gleis unser Zug abfährt.

Nach einer 7,5 stündigen Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und aufgrund des 9€ Tickets nur im Nahverkehr, haben wir unsere Unterkunft, eine Pension in der Altstadt, erreicht.

Ein älterer Mann öffnete uns die Tür und begrüßte uns sehr freundlich.

Er erinnerte mich direkt an meinen Opa.

Wir gingen durch den Flur und eine leise knarrende Treppe in die erste Etage hinauf, in der sich unser Zimmer befand.

Eine kurze Verschnaufpause, eine warme Dusche und los ging es ins berühmte

Kerzencafe

Und wie der Name Kerzencafe schon sagt kann man hier Kerzen kaufen und sie selbst herstellen: entweder ziehen oder gießen.

Beim Ziehen verwendest du einen Rohling, der kurz ins heiße, flüssige Wachs getaucht, aufgehängt und eine Minute gewartet wird. Dieses machst du pro Farbe 3 mal.

Und je nach dem wie viele verschiedenen Farbschichten deine Kerze haben soll duert es seine Zeit.

In der Zwischenzeit kannst du dort im Cafe auch eine Kleinigkeit essen und trinken.

Oder eine Kerze gießen.

Diese kannst du jedoch erst am nächsten Tag abholen, da sie noch auskühlen und aushärten muss.

Innenstadt

Danach ging es mit der Straßenbahn in die Innenstadt, um die Figuren „Maus und Elefant“, „Tigerente“, „Bernd, das Brot“, „das Sandmännchen“ und „Kikaninchen“ zu suchen.

Neben und auf der Krämerbrücke kannst du eine Eisdiele „Goldhelm Schokolade“ mit ausgefallenen Eissorten finden.

Kunsthalle Erfurt

Am nächsten Tag ging es noch mal in die Innenstadt über den Anger, der ehemaligen Kurmainzischen Statthalterei, an Goethes Wohnhaus und am Geburtsort der Friedensgebete von 1978 vorbei

in die Kunsthalle Erfurt.

Nach dem Besuch dort ging es weiter ins

Naturkundemuseum

Im Kellergeschoss des Naturkundemuseums befand sich die „Arche Noah“.

Auf den anderen Ebenen waren verschiedene Wälder und Tierfamilien dargestellt sowie das heutige Leben und unser Müll mit den dazugehörigen Ratten.

Ägidienkirche auf der Krämerbrücke

Wenn du über die Krämerbrücke läufst, kannst du in die Ägidienkirche gehen und bis nach oben aufs Dach steigen, um so den Ausblick über Erfurt zu genießen.

Zitadelle Petersberg

In der Zitadelle Petersberg angekommen findest du eine weitere Figur: „Fidi“ und kannst auf den Dom St. Marien schauen.

Und was darf natürlich in Thüringen nicht fehlen:

 

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