Einer der schmerzhaftesten Aspekte von ADHS ist, dass Außenstehende oft nur das sichtbare Verhalten bewerten.
Sie sehen:
- den unterbrochenen Satz,
- die impulsive Bemerkung,
- das Verplappern,
- das Oversharing,
- die ungefilterte Reaktion.
Was sie jedoch nicht sehen, ist der innere Kampf davor und danach.
Denn sie sehen nicht:
- die Selbstkontrolle, die bereits permanent läuft,
- die Angst, wieder „zu viel“ zu sein,
- die sozialen Analysen nachts im Bett,
- die Scham nach Gesprächen,
- die Erschöpfung durch dauerhafte Anpassung.
Und genau deshalb, und weil sie häufig nicht anhand ihrer Absichten bewertet werden, fühlen sich viele Menschen mit ADHS zutiefst missverstanden.






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