Es gibt Frauen, die irgendwann, weil an manchen Tagen alles funktioniert, beginnen, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.

Aufstehen, Dinge erledigt bekommen, sich konzentrieren können, Gespräche führen, arbeiten, organisieren, planen, kreativ sein und das Gefühl haben, jetzt alles verstanden und im Griff zu haben. Bis sich etwas verändert. Plötzlich wird dieselbe E – Mail zur unüberwindbaren Aufgabe, der Einkauf zur Reizüberflutung und der Termin zu viel. Die Gedanken springen die Emotionen werden intensiver, die Konzentration zerfällt und selbst die kleinsten Entscheidungen können plötzlich unverhältnismäßig viel Energie kosten. Viele Frauen stellen sich dass irgendwann die Frage, was mit ihnen nicht stimmt und suchen die Antwort bei sich selbst, da sie mangelnde Disziplin und schlechte Organisation sowie fehlende Belastbarkeit oder eine psychische Instabilität vermuten.

Dabei kann ein Teil dieser Schwankungen mit dem Menstruationszyklus und den damit verbundenen Veränderungen der Sexualhormone zusammenhängen. Was jedoch nicht bedeutet, dass jeder schlechte Tag hormonell bedingt ist, aber, dass ein Gehirn mit ADHS nicht unabhängig vom hormonellen Umfeld betrachtet werden sollte.

Denn gerade bei Frauen kann die vermeintliche „Inkonsistenz“ ein Muster haben, welches häufig erst sichtbar wird, wenn jemand aufhört, einzelne schlechte Tage zu betrachten und beginnt, Wochen und Monate miteinander zu vergleichen.

„Ich kann es doch! Warum kann ich es dann nicht immer?“

Vielleicht ist genau das eine der schmerzhaftesten Erfahrungen vieler Frauen mit ADHS. Sie wissen, dass sie etwas können, haben es schließlich schon bewiesen. Können konzentriert arbeiten, den Haushalt organisieren, Termine einhalten, Sport machen, lernen, Projekte abschließen und unglaublich leistungsfähig sein.

Nur eben nicht zuverlässig unter allen Bedingungen. Und genau das wird ihnen häufig, durch die gesellschaftliche Bewertung ihrer Fähigkeiten, zum Verhängnis. Denn wer etwas kann, soll es möglichst immer können.

Wenn eine Frau also an einem Montag vier Stunden hochkonzentriert arbeitet und am Freitag Schwierigkeiten hat, überhaupt eine einfache Aufgabe zu beginnen, wirkt das von außen widersprüchlich. Bei ADHS ist diese Schwankung jedoch grundsätzlich möglich.

Und wenn zusätzlich hormonelle Veränderungen ins Spiel kommen, kann sich diese Variabilität noch deutlicher bemerkbar machen. Das Problem entsteht dann nicht unbedingt dadurch, dass die Fähigkeit verschwunden ist, sondern das sich der Zugang zu dieser Fähigkeit verändert haben kann, was ein entscheidender Unterschied ist.

Der Menstruationszyklus ist kein gleichmäßiger Hintergrund

Der Menstruationszyklus wird im Alltag häufig behandelt, als würde er lediglich aus „Periode“ und „den restlichen Tagen“ bestehen. Doch biologisch ist das erheblich komplizierter.

Denn während des Zyklus verändern sich unter anderem die Konzentrationen der Hormone Östradiol und Progesteron, welche nicht ausschließlich auf Fortpflanzungsorgane wirken, sondern auch verschiedene Prozesse im Gehirn, die an Stimmung, Motivation, Kognition und Stressverarbeitung beteiligt sind, beeinflussen.

Gerade Östradiol steht dabei im Fokus der Forschung, weil es mit dopaminergen und serotonergen Prozessen, genau jene Netzwerke, die Motivation, Aufmerksamkeit, Belohnungsverarbeitung und exekutive Funktionen beeinflussen, interagiert, was für ADHS besonders interessant ist.

Denn Hormonwirkungen hängen von Konzentration, Zeitpunkt, individuellen Unterschieden, Rezeptorempfindlichkeit, Schlaf, Stress, Medikamenten, psychischer Belastung und zahlreichen weiteren Faktoren ab. Und genau diese Variable, der hormonelle Zyklus, wurde bei der Erforschung von ADHS lange deutlich weniger berücksichtigt als sie es verdient hätte.

Wenn sich der Zyklus plötzlich wie ein zweites Betriebssystem anfühlt

Eine Frau kann ihren Alltag noch so gut planen, To-do-Listen schreiben, Termine in den Kalender eintragen und Routinen entwickeln. Sie kann sich morgens motivieren und sich vornehmen, heute „endlich konsequent“ zu sein.

Doch wenn ihre kognitive und emotionale Belastbarkeit innerhalb eines Zyklus deutlich schwankt, stößt selbst das beste Organisationssystem an Grenzen. Denn Planung funktioniert nur dann zuverlässig, wenn die dafür benötigten Ressourcen einigermaßen zuverlässig zur Verfügung stehen, was einen häufig übersehenden Konflikt, nämlich den der gleichbleibenden äußeren Erwartungen bei gleichzeitig verändernden inneren Voraussetzungen, entstehen lässt:

Die Arbeit bleibt dieselbe. Die Kinder brauchen weiterhin Aufmerksamkeit. Die Wohnung muss weiterhin irgendwie funktionieren. Termine bleiben Termine. Menschen erwarten weiterhin Antworten.

Und gleichzeitig kann sich die eigene Belastbarkeit verändert haben, was bei vielen Frauen zu einem besonders perfiden Muster führt:

In einer leistungsfähigeren Phase wird viel nachgeholt. Es wird aufgeräumt. Organisiert. Gearbeitet. Geplant. Vorgearbeitet. Vielleicht sogar mit dem Gedanken: „Jetzt habe ich endlich wieder alles im Griff.“

Und dann kommt die nächste schwierigere Phase, was das zuvor aufgebaute System teilweise zusammen brechen und erst Schuld, dann Aufholarbeit und schließlich Überforderung folgen lässt, bis der Zyklus irgendwann wieder von vorne beginnt.

Die gefährliche Illusion der „guten Phase“

Wenn eine Frau erlebt, was sie alles schaffen kann, wenn ihr Gehirn gut funktioniert, können leistungsfähigere Tage zur Falle und diese Phase schnell zum neuen Maßstab werden, was einen enormen Druck entstehen lässt, welcher die gute Phase nicht mehr als eine Phase betrachten lässt, sondern als Beweis dafür, dass die schlechtere Phase vermeidbar sein müsste. Die Frau vergleicht ihren heutigen Zustand nicht mit einem realistischen Durchschnitt, sondern mit ihrem persönlichen Hochleistungszustand, was einen erheblichen Selbstwertschaden verursachen kann.

Zwischen Überkompensation und Zusammenbruch

Wenn eine Frau merkt, dass ihre Leistungsfähigkeit schwankt, versucht sie häufig, die „guten“ Phasen besonders intensiv zu nutzen, indem sie nicht nur das erledigt, was an dem Tag ansteht, sondern auch zusätzlich noch das, was in den nächsten Tagen, Wochen erledigt werden konnte. Angefangen über das Beantworten von Nachrichten und das Aufräumen der Wohnung über das länger Arbeiten im Job und Organisieren von Terminen bis hin zum Sport machen und sich um andere zu kümmern, um Vorsprung zu schaffen.

Dieses kann kurzfristig hervorragend funktionieren. Langfristig kann es jedoch dazu beitragen, dass die Belastungsgrenze überschritten wird. Denn die nächste Phase beginnt dann nicht aus einem stabilen Zustand heraus, sondern bereits mit einem erheblichen Energiedefizit, was zu einem Ergebnis führen kann, was sich wie persönliches Versagen anfühlt.

Wenn biologische Schwankungen zum Charakterurteil werden

Eine der gefährlichsten Folgen solcher Muster ist die Veränderung des Selbstbildes.

Aus „Meine Leistungsfähigkeit schwankt.“ wird „Ich bin unzuverlässig.“ Aus „Ich kann mich heute schlechter konzentrieren.“ wird „Ich bekomme mein Leben nicht auf die Reihe.“ Aus Meine Emotionen sind gerade intensiver.“ wird „Ich bin emotional instabil.“

Und aus vielen einzelnen Erfahrungen entsteht schließlich eine Identität mit dem mehr als nur negativen Gedanken, dass man sich nicht mehr auf sich selbst verlassen kann.

Diese verändert Entscheidungen. Denn wer sich selbst nicht vertraut, plant entweder übermäßig vorsichtig oder übermäßig optimistisch.

Manche Frauen sagen Verpflichtungen ab, weil sie nicht wissen, wie sie sich in einigen Tagen fühlen werden. Andere sagen zu viel zu, weil sie im Moment der Zusage tatsächlich davon ausgehen, es schaffen zu können.

Beides kann nicht nur soziale und berufliche Konsequenzen haben, sondern auch die Selbstzweifel verstärken.

Jetzt muss ich doch funktionieren

Die junge Erwachsenenzeit, wenn sowohl die Kindheit geendet und die Schule vorbei ist, als auch die Ausbildungs- oder Studienanforderungen steigen und der Beruf beginnt, verschärft dieses Problem häufig. Vielleicht kommt dann noch eine Partnerschaft, Kinder, die eigene Wohnung und damit auch die finanzielle Verantwortung, hinzu.

Plötzlich gibt es niemanden mehr, der automatisch daran erinnert, dass eine Hausarbeit fällig ist, der Termine strukturiert oder der den Alltag von außen organisiert. Genau zu diesem Zeitpunkt werden exekutive Funktionen, wie das Planen, Priorisieren, die Zeit einzuschätzen und das Beginnen / Beenden von Aufgaben sowie das gleichzeitige koordinieren von mehreren Lebensbereichen, besonders stark gefordert.

Und während die gesellschaftliche Erwartung an Selbstständigkeit steigt, können gleichzeitig hormonelle Schwankungen die subjektiv verfügbare Leistungsfähigkeit beeinflussen, was eine fatale Kombination sein kann.

Denn die Frau ist nun erwachsen genug, um für ihre Schwierigkeiten selbst verantwortlich gemacht zu werden, aber hat möglicherweise noch keine Erklärung dafür, warum sie unter bestimmten Bedingungen so unterschiedlich funktioniert.

Wenn Nähe, Reizbarkeit und Rückzug in Beziehungen schwanken

Denn auch Partnerschaften können von solchen Schwankungen betroffen sein.

Nicht zwangsläufig, weil die Gefühle für einen Menschen schwanken, sondern weil sich Aufmerksamkeit, Reizbarkeit, emotionale Belastbarkeit und Bedürfnis nach Rückzug verändern können.

An einem Tag kann Nähe wunderbar sein, Gespräche fühlen sich leicht an, Berührung tut gut und soziale Kontakte geben Energie. Einige Tage später kann dieselbe Menge an Nähe plötzlich erschöpfend wirken, das Beantworten einer Nachricht sich anstrengend anfühlen, Kritik kann stärker schmerzen und Konflikte intensiver treffen, was für beide Seiten irritierend sein kann.

Erkennt niemand den Zusammenhang, kann aus einer vorübergehenden Veränderung schnell eine Beziehungserzählung a la  „Du bist wechselhaft.“, „Du weißt selbst nicht, was du willst.“, „Mit dir kann man nicht planen.“, werden.

PMS und ADHS: wenn mehrere Belastungen aufeinandertreffen

Besonders schwierig kann die Zeit vor der Menstruation sein, denn bei manchen Frauen verstärken sich in dieser Phase nicht nur bereits vorhandene ADHS – Symptome, sondern es können gleichzeitig auch prämenstruelle Beschwerden, wie körperliche Symptome, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schlafveränderungen oder eine erhöhte emotionale Empfindlichkeit, auftreten, was es zu einem erheblich belastenden Zusammenspiel macht.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen PMS und PMDS.

Ein ausgeprägtes prämenstruelles Beschwerdebild sollte nicht einfach als „stärkeres ADHS“ bezeichnet werden. PMDS ist eine eigenständige Diagnose mit klar definierten Kriterien und erheblichen psychischen und körperlichen Beschwerden. Umgekehrt sollte eine zyklusabhängige Verschlechterung von ADHS – Symptomen auch nicht automatisch als PMDS interpretiert werden.

Der Zyklus als diagnostischer Hinweis

Eine der einfachsten und gleichzeitig wertvollsten Fragen kann die Frage nach dem Zeitpunkt der Verschlechterung der Beschwerden sein.

Um diese beantworten zu können, ist es hilfreich Folgendes über mehrere Monate zu beobachten:

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Motivation und Antrieb
  • emotionale Reizbarkeit
  • Impulsivität
  • Schlaf
  • Energie
  • Reizempfindlichkeit
  • Appetit
  • körperliche Beschwerden
  • Wirkung und Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Beginn und Ende der Menstruation

Ein solches Protokoll ersetzt selbstverständlich keine medizinische Diagnostik. Kann aber helfen, Muster sichtbar zu machen, die im einzelnen Alltagstag kaum erkennbar sind. Und manchmal ist genau dieses Muster der fehlende Puzzlestein.

Was bedeutet das für Ziele und Selbstorganisation?

Wenn Leistungsfähigkeit nicht konstant ist, müssen dann Ziele konstant anspruchsvoll sein?

Das bedeutet nicht, dass Frauen mit ADHS weniger leisten sollen. Es bedeutet lediglich, dass sie ihre Ressourcen anders, in einer realistischeren Form von Selbstmanagement, planen dürfen.

Ein wichtiges Projekt kann beispielsweise in eine Phase gelegt werden, in der erfahrungsgemäß mehr kognitive Kapazität vorhanden ist und Anforderungen können vielleicht in einer schwierigeren Phase reduziert werden, so dass nicht jede Aufgabe jeden Tag gleich schwer gewichtet werden muss.

Und was ist mit Medikamenten?

Auch die Wirkung von ADHS – Medikamenten kann subjektiv über den Zyklus hinweg unterschiedlich erlebt werden.

Einige Frauen berichten beispielsweise, dass Medikamente in bestimmten Zyklusphasen weniger wirksam erscheinen oder dass Nebenwirkungen anders wahrgenommen werden, was jedoch nicht automatisch eine Dosiserhöhung zu einem bestimmten Zeitpunkt medizinisch sinnvoll erachten lässt. Denn die pharmakologische Wirkung hängt von zahlreichen Faktoren, wie zum Beispiel dem Schlaf, der Ernährung, Stress, anderen Medikamenten und körperlichen Veränderungen, ab.

Wer also deutliche zyklusabhängige Veränderungen der Medikamentenwirkung bemerkt, sollte diese deshalb unbedingt dokumentieren und mit der behandelnden Fachperson besprechen.

Warum haben Forschung und Versorgung Frauen lange nicht ausreichend berücksichtigt?

Ein Teil des Problems liegt nicht nur bei einzelnen Ärzten, sondern ist auch ein Forschungsproblem.

ADHS wurde historisch stark anhand von Jungen und Männern untersucht, was ein Bild, welches vor allem auffällige Hyperaktivität, Impulsivität und Verhaltensprobleme in den Vordergrund stellte, prägte. Mädchen und Frauen mit stärker unaufmerksamer Symptomatik oder ausgeprägtem Masking passten jedoch weniger gut in dieses Bild, welches auch zusätzliche hormonelle Lebensphasen wenig berücksichtigt hat, was zu einer doppelten Unsichtbarkeit und häufigen Einzelbefunden, wie Angst, depressive Stimmung, Erschöpfung, PMS, Stress oder zu viel Verantwortung, geführt hat.

Manchmal sind diese Diagnosen oder Beschreibungen richtig. Aber manchmal fehlt das verbindende Element.

Nicht jeder Zyklustag muss gleich funktionieren

Vielleicht liegt genau hier eine der größten Veränderungen, die Wissen über Hormone ermöglichen kann.

Denn das Leben mit einer Leistungsfähigkeit, die nicht jeden Tag gleich ist, nicht nur zu akzeptieren, sondern auch danach zu leben, kann, aufgrund der eingeplanten und nicht mehr versteckten Schwankungen, eine enorme Entlastung sein.

Ein schlechterer Tag darf dann einfach ein schlechterer Tag und weder der Beweis dafür, dass alles zusammenbricht, noch die Widerlegung aller guten Tage, geschweige denn der Beweis dafür, dass man sich selbst nicht vertrauen kann, sein.

Was brauchen Frauen mit ADHS in dieser Lebensphase wirklich?

Sie brauchen weder noch eine App, die ihnen sagt, wie sie produktiver werden, noch einen Kalender oder noch eine Morgenroutine, geschweigen denn den Satz: „Du musst einfach konsequenter sein.“

Zunächst brauchen sie Wissen. Wissen darüber, dass zum einen hormonelle Veränderungen das Gehirn beeinflussen können und zyklusabhängige Veränderungen beobachtbar sind und zum anderen darüber, dass starke prämenstruelle Beschwerden medizinisch abgeklärt werden können und unterschiedliche Leistungsfähigkeit nicht automatisch unterschiedliche Motivation bedeutet.

Auch brauchen sie medizinische Fachpersonen, die bereit sind, diese Zusammenhänge ernst zu nehmen, ohne vorschnell alles hormonell oder mit der Psyche zu erklären.

Die junge Frau, die glaubt, sie müsse sich endlich zusammenreißen

Vielleicht ist das die Geschichte, die hinter vielen Geschichten steht: eine junge Frau, die immer wieder dieselbe Abfolge aus funktionieren, sich selbst überfordern, einbrechen, sich schämen, sich vorzunehmen, es besser zu machen und wieder zu funktionieren, erlebt.

Und weil sie es zwischendurch schafft, glaubt ihr niemand, vielleicht noch nicht einmal sie selbst, wie schwer es eigentlich ist, was dazu führt, dass sie für ihre guten Tage beurteilt wird und ihre schlechten Tage als Ausnahme behandelt werden.

Dabei können gerade die Schwankungen die Information enthalten, die bislang gefehlt hat.

Ein anderer Umgang mit Leistungsfähigkeit

Eine zyklussensible Perspektive bedeutet nicht, Frauen auf ihre Hormone zu reduzieren. Ganz im Gegenteil sogar. Es bedeutet, ihnen mehr als eine Erklärung zuzugestehen.

Denn eine Frau ist nicht ihr Zyklus, nicht ihr ADHS und auch nicht ihre Leistungsfähigkeit, geschweige denn ihre schwierigste Woche.

Aber all diese Faktoren können beeinflussen, wie viel von ihren Fähigkeiten ihr an einem bestimmten Tag tatsächlich zugänglich ist.

Und genau das ist der entscheidende Unterschied: denn Fähigkeiten können vorhanden sein, auch wenn der Zugriff darauf gerade eingeschränkt ist.

Vielleicht muss genau das gesellschaftlich stärker verstanden werden.


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