Sind Kinder und Jugendliche gut genug für unsere Gesellschaft?
Oder sind sie nicht gut genug für unsere Gesellschaft?
Die heutige Kindheit
Kinder stören.
Dürfen nicht Kind sein.
Morgens nach dem Aufstehen beginnt schon der Stress, die Hektik – hoffentlich schaffen Mama / Papa alles rechtzeitig.
Schon in jungen Jahren werden sie in das System gepresst, in dem sie immer wieder, aufgrund eines strukturierten Alltags, aus ihrem Spiel gerissen werden.
Nein sagen ist nicht – dabei ist es doch eines der wichtigsten Wörter überhaupt!
Im Restaurant werden sie vors Handy gesetzt, damit sie leise sind – auch das ist nicht richtig.
Haben nach der Krippe / Kindergarten noch Hobbys, Vereine – kaum freie Zeit zum Spielen.
Wo bleibt eigentlich die gemeinsame Zeit mit Mama / Papa?
Die heutige Zeit in der Pubertät
In der Schule kommen dann zum Unterricht und all den ganzen Fächern noch die Hausaufgaben und das Lernen hinzu.
Am späten Nachmittag eventuell mal kurz die Freunde sehen – per WhatsAppVideo – denn die Müdigkeit lässt einen kaum noch vom Bett aufstehen.
Und all die Gedanken um die Antwort, was man später mal machen will:
Ausbildung, ach ne, da verdient man nicht genug Geld,
ein Studium muss es schon sein; selbstverständlich was Angesehenes!
Doch, wie sollen sie wissen, was sie später mal werden möchten,
wenn sie doch noch nicht mal selber wissen,
wer sie eigentlich selbst sind!?!
Und wann,
in ihrem Leben,
hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich Zeit,
zu sein, wie sie wirklich sind?
Die Gesellschaft
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
Welches Gefühl wollen wir Kindern vermitteln?
Haben Kinder einen Platz in unserer Gesellschaft?
Dürfen sie so sein, wie sie sind?
Oder sind sie dann nicht gut genug?






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