Wie schnell doch so ein Monat vergeht und wir wieder beim 12. des Monats angekommen sind.
Ich habe es in diesem Jahr tatsächlich geschafft euch in jedem Monat am 12. mit 12 Bildern einen kleinen Einblick in meinen Tag zu ermöglichen.
So, wie auch heute, dem letzten 12 von 12 Beitrag im Jahr 2025:
Los ging es 5:45 Uhr als der Wecker das erste Mal klingelte.
Weitere Male folgten, bis ich um 6:13 Uhr dann doch endlich aufgestanden bin.
Denn die Uhrzeit ist so gar nicht mein Fall.

Da am vergangenen Wochenende mein Wasserkocher auch noch kaputt ging, war ich in der Situation mir einen neuen kaufen zu müssen.
Die Auswahl der verschiedenen Modelle überforderte mich dezent, so dass schließlich die Wahl auf einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung und W-Lan fiel.
Dieses testete ich heute Morgen direkt, als ich noch im Bett lag, aus.

Und tatsächlich kann ich ihn über die „AigoSmart“ App steuern und das Wasser, dieses muss ich vorher aber immer noch per Hand selbst einfüllen (mal sehen, wann die Menschheit so weit ist, dass auch das per App oder Sprache möglich ist) zum kochen bringen, mit Teebeutel in meinen Thermobecher füllen, mich anziehen, Bett machen und meine Tabletten nehmen, bevor es raus in die Dunkelheit ging, welche selbst bei Ankunft am Uniklinikum noch anhielt.

Jetzt hieß es nur noch ein Ticket zur Anmeldung ziehen und warten, dass ich mich anmelden kann.
Doch, da ausser mir nur zwei weitere Menschen in der ZNA waren (so leer hab ich die Zentrale Notfallaufnahme noch nie gesehen), ging es so schnell, dass ich es gerade so geschafft habe, meine Krankenversicherungskarte aus dem Portemonnaie zu nehmen,

um anschließend mit dem Fahrstuhl auf die -2 (ich glaube, ich habe jetzt alle Etagen mindestens einmal betreten) in die Nuklearmedizin zu fahren.
Schon ein komisches Gefühl dieses Schild zu lesen

und dessen Beschilderung zu folgen, welche mich direkt zur Anmeldung der Ambulanz Nuklearmedizin geführt hat.

Nach dieser Anmeldung und dem Ausfüllen des Fragebogens, in dem die Untersuchung

sowie deren Schmerzhaftig- und Gefährlichkeit inklusive der Risiken sehr detailliert erklärt wurde,

ging es in den radioaktiven Bereich

zum Spritzen des radioaktiven Arzneimittels sowie der Kochsalzlösung, welche vor- und nachher gespritzt wurde und

der direkten 1. Untersuchung im Anschluss, bei der ich erst beide Hände eine Minute, dann 3 Minuten und zum Schluss 7 (!) Minuten meinen ganzen Körper ruhig liegen lassen musste.
Am Anfang der Untersuchung fuhr die Platte, welche sich hinter dem Monitor befindet, soweit nach unten, dass sie sich in einem ungefähren Abstand von 5 cm über meiner Nasenspitze befand.
Das war ein ganz schön komisches Gefühl.
In diesem Abstand untersuchten die beiden Kameras, welche sich in der Platte befinden, meinen kompletten Körper ab.

Da das Programm auf dem Bildschirm immer die Zeit angezeigt hat, wusste ich somit immer wie viele Minuten schon vergangen waren und wie viele noch vor mir lagen.
Dieses gb mir ein Gefühl der Sicherheit.
Da hat sich also jemand Gedanken gemacht als er das System programmiert hat.
Anschließend wurde mir nur noch die Kanüle gezogen und ein Zettel gegeben, auf dem sowohl die Uhrzeit meines wieder dortigen Erscheinens und die Bitte bis zu dieser Uhrzeit mindestens 1 L getrunken und viel auf Toilette gewesen zu sein, drauf stand.
Diese Menge trinke ich an guten Tagen über den kompletten Tag verteilt.
Aber doch nicht innerhalb von 1 h und 45 min!

Aber ich versuche es dennoch und gehe dazu in meine Lieblingsbäckerei: Siebenkorn.
Der Versuch des Lesens scheiterte jedoch sowohl an meiner nicht vorhandenen Konzentrationsfähigkeit als auch an meiner nicht vorhandenen Aufmerksamkeit gepaart mit meiner Müdigkeit.
Die Getränke aber habe ich tatsächlich, gerade so in der gewünschten Zeit, geschafft.
Allerdings waren es nur 580 ml und kein ganzer Liter.
Mehr schaffe ich einfach nicht.
Meine vegane Kräuter – Väsestange habe ich gar nicht geschafft und mir einpacken lassen, zum mitnehmen.
Diese esse ich dann später.
Lassen wir uns also überraschen, was es für ein Ergebnis nach der zweiten Untersuchung, welche zum einen eine 24 minütige und 18 sekündige Ganzkörperaufnahme sowie eine 5 minütige, beide Hände betreffende Aufnahme, geben wird …






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