Einsamkeit
Ein Wort mit 10 Buchstaben.
Ein Wort, das ein Gefühl in einem auslösen kann.
Ein Wort, das auf ein unerfülltes Bedürfnis aufmerksam macht.
Ein Wort, das ein erfülltes Bedürfnis begleitet.
Ein Wort – ein Titel – der Titel einer Blogparade
ADHS
Auf der einen Seite ist es ein erfülltes Bedürfnis in Gesellschaft zu sein, Verbindung zu spüren, beitragen zu können.
Doch genau dieses benötigt unwahrscheinlich viel Energie.
Energie, die ein Mensch mit ADHS eh schon weniger hat, als ein neurotypischer Mensch.
Doch spüren es die Wenigsten in diesem Moment.
Denn da ist Freude, da zuzugehören.
Lebendigkeit.
Dankbarkeit.
Zufriedenheit.
Akzeptanz.
Beachtung.
All das sind Bedürfnisse, die unser Gehirn befriedigt, in denen es gerne baden möchte.
Die dafür sorgen, dass wir uns wohl fühlen.
Und dann kommt der Dopaminkater
Doch, sind wir wieder zu Hause und haben die Nacht, mehr oder weniger – wahrscheinlich eher weniger- geschlafen, kommt der Dopaminkater.
Das fühlt sich dann so an, als hättest du die ganze Nacht durchgemacht und einen alkoholischen Cocktail nach dem anderen getrunken.
Die Glieder sind schwer,
der Körper fühlt sich als wäre ein LKW mehrfach über ihn drüber gerollt,
die Augen können kein Licht ertragen,
die Ohren keine Geräusche hören.
Alles ist zu viel!
Viel zu viel!
ADHS und die Einsamkeit
Und genau aus diesem Grund sind Menschen mit ADHS sehr selten in Gesellschaft.
Selten in größeren (was auch immer größer für jeden von uns ist) Menschenmassen.
Und lieber alleine.
Denn alleine die Arbeit, der Job, reicht vollkommen aus.
Alles andere ist dann eine zusätzliche Belastung.
Und keine Freude!
Auch, wenn es Momente gibt, wo wir die Einsamkeit genießen.
Nur nicht, wenn sie schmerzhaft ist!
Genau das ist sehr schwer auszuhalten
Auf der einen Seite wünschen wir uns in der Gesellschaft einen Platz zu haben, beitragen zu können, in Verbindung zu sein.
Und auf der anderen Seite wissen wir selber, wie viel Kraft uns das kostet und was der schmerzhafte Preis dafür ist!






Hinterlasse einen Kommentar