„1000 Ideen – Fluch oder Segen“, was für ein passendes Thema einer Blogparade.
Wie ist das, wenn man 1000 Ideen hat?
Welche Vorteile hat das?
Welche Nachteile?
Was denken andere?
Wie ist das, wenn man 1000 Ideen hat?
Überfordernd!
Stell dir eine 10-spurige Autobahn vor, auf der Autos mit überhöhter Geschwindigkeit 24h / Tag, 7 Tage / Woche, 365 Tage / Jahr ohne Haltebucht, Rastplatz oder Ausfahrt rasen.
Das sind meine Gedanken.
Welche Vorteile hat das?
Wenn ich eine Idee habe, dann möchte ich sie umsetzen. Am liebsten jetzt SOFORT!
Dann lerne ich Neues dazu, mein Gehirn ist für einen kurzen Moment beschäftigt und befriedigt und ich hab keine Langeweile.
Ich google dann so lange, bis mich das Thema nicht mehr interessiert oder ich mit den Inhalten nichts mehr anzufangen weiß.
Dadurch haben sich verdammt viele Zahlen, Daten, Fakten in meinem Gehirn eingebrannt.
Und ich habe sehr viel Neues ausprobiert – für einen kurzen Moment.
Welche Nachteile hat es?
In erster Linie ist es der Hyperfokus: ich lerne zwar Neues, bin jedoch auch sehr Zeit intensiv damit beschäftigt und verliere alles um mich herum aus den Augen – inklusive der Zeit.
Dazu kommt das Finanzielle: Bücher, oh, ich liebe Bücher, haben (zu Recht) ihren Preis.
Das Setzen von Prioritäten: wie soll man es schaffen, wenn man so viele Ideen gleichzeitig hat, Prioritäten zu setzen? Was ist wichtig? Was kann warten (was ist das denn?)?
Was denken andere?
„Leg doch mal dein Handy weg?!“
„Hast du dir schon wieder ein neues Buch gekauft?“
„Wozu brauchst du das Wissen?“
„Kann man sich mit dir auch mal über Belangloses unterhalten?“
„Du musst dich auch mal entscheiden können?“
„Mach dir doch eine Liste?“
„Soll ich dir mal nen Kalender schenken?“
„Andere können das doch auch!“
„So langsam solltest auch du das mal gelernt haben!“
„Das ist doch nur eine Ausrede!“
„Stell dich nicht so an!“






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